Ich schreibe so gern Sachbücher, weil ich Themen dabei umfassend und differenziert bearbeiten kann. Zwei meiner Sachbücher sind mir besonders wichtig.

„Wir Kinder der Kriegskinder“, 2008 erschienen, handelt vom Erbe des Krieges, genauer von der transgenerationalen Weitergabe der Kriegserfahrungen der deutschen Kriegskinder an deren Kinder, also meine Generation. Das Buch war ein Erfolg und hat sich seit Erscheinen fast 70.000 Mal verkauft – es war das richtige Buch zur richtigen Zeit.

„Allererste Liebe“ (2012) ist ein Sachbuch über die ersten Lebensjahren und die Wichtigkeit der frühen Bindung. Denn bereits die Zeit der Schwangerschaft und die ersten Lebensmonate eines Kindes sind ausschlaggebend für die spätere Fähigkeit, Beziehungen positiv zu gestalten und mit Stress umgehen zu können. Deutschlandradio urteilte darüber: „Liebe macht klug. Dieses Buch auch“ (16.10.2012)

 

Wir Kinder der Kriegskinder (Herder, 2008)

Ihre Eltern waren Kinder im Zweiten Weltkrieg und haben Bombenhagel, Zerstörung und Flucht erlebt. Fast alle hatten Hunger und Angst, große Angst. Das wirkt nach – auch auf die eigenen Kinder, die heute zwischen 35 und 60-jährigen. Ich bin auch ein Kind von Kriegskindern und habe viele Gespräche geführt mit Kriegskindern und deren Kindern, Und festgestellt: Vieles, was meine Generation umtreibt, hat sie von ihren Eltern „geerbt“. Der Bericht über das Lebensgefühl einer ganzen Generation, die im langen Schatten des Krieges aufwuchs. „Unbedingt lesen, weil man dann besser versteht, warum man ist, wie man ist“ (Emotion 11/2008)

Allererste Liebe (Klett-Cotta, 2012)

Heute wollen die meisten Eltern ihren Babys einen bestmöglichen Start ins Leben bieten. Sie geben viel Geld aus für Babykurse, musikalische Früherziehung oder bilinguale Kitas. Eigentlich unnötig. Denn kleine Kinder brauchen nur eines, um eine gute Beziehungs- und Lernfähigkeit auszubilden: verlässliche, liebevolle und feinfühlige Eltern, die in den ersten Lebensjahren viel Zeit mit ihren Kindern verbringen.

In meinem Buch mache ich die aktuellsten Erkenntnisse aus Bindungsforschung, Psychoanalyse und Hirnforschung zugänglich. Ich skizziere, wie elterliche Zuwendung das Gehirnwachstum des Kindes fördert, warum Depressionen schon in frühester Kindheit angelegt werden können und weshalb Frühförderung nur dann funktioniert, wenn Kinder sich geborgen fühlen. Karin Grossmann, führende deutsche Bindungsforscherin: „Der Autorin gelingt es wunderbar, die für diese Thematik so wichtigen neuen Erkenntnisse aus der Wissenschaft für eine breite Leserschaft verständlich darzustellen; auch Fachleute können dieses Buch mit Gewinn lesen“.